Pudagla liegt mittendrin auf der Insel Usedom und das ist wörtlich gemeint. Das kleine Dorf befindet sich auf einer Landbrücke zwischen dem Achterwasser im Westen und dem Schmollensee im Südosten, eingebettet in eine stille Landschaft aus Wäldern, Wiesen und sanften Hügeln. Wer hier Urlaub macht, erlebt Usedom von seiner ruhigsten und ursprünglichsten Seite.
Das Wahrzeichen des Ortes ist das Schloss Pudagla, dessen Geschichte bis ins Jahr 1309 zurückreicht, als das Kloster Grobe hierher verlegt wurde. Der sehenswerte Gewölbekeller aus dem frühen 16. Jahrhundert ist bis heute erhalten. Ebenfalls einen Abstecher wert: die Bockwindmühle von 1779, eine der ältesten auf der Insel, sowie der sagenumwobene Teufelsstein im Achterwasser ein großer Findling, dem die Dorflegende so manche Geschichte widmet.
Wer aktiv unterwegs sein möchte, findet in Pudagla beste Voraussetzungen. Eine Wanderung auf den Glaubensberg (ca. 39 m) belohnt mit einem weiten Blick über den Schmollensee und das Achterwasser. Zu Füßen des Konker Berges wartet ein kleiner, naturbelassener Sandstrand am Achterwasser besonders nachmittags und abends ein romantischer Ort. Gut ausgebaute Radwege führen von Pudagla aus entlang des Achterwassers nach Neppermin, zum Sportboothafen Stagnieß oder in Richtung Mümmelkensee an der Ostseeküste.
Die Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck sind bequem mit dem Fahrrad oder dem Auto erreichbar und bieten mit Strand, Promenade und Bäderarchitektur den perfekten Kontrast zur grünen Stille Pudaglas. Ein Ort, an dem Usedom noch so ist, wie es immer war.
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